2007

Zur Daur-Hütte führt am Dreikönigstag die erste Wanderung des Schwarzwaldvereins im neuen Jahr.(FOTO: LAUBER)

U N T E R W E G S   Z U   N E U E N   Z I E L E N . 

Badische Zeitung vom Samstag, 29. Dezember 2007
Wandern mit GPS als modernes Thema / Schwarzwaldverein legt neues Jahresprogramm vor.
Von unserem Mitarbeiter Herbert Frey
WEIL AM RHEIN. Im Rahmen des Abschlusstreffens in Ott’s Hotel Leopoldshöhe stellte Vorsitzender Siegfried Bomke dieser Tage das Jahresprogramm des Schwarzwaldvereines für 2008 vor. Das informative Heft wird derzeit an die Mitglieder verteilt oder verschickt und liegt außerdem bei der Tourist-Info sowie beim Schuhmacher-Fachgeschäft von Frank Stengel (Hauptstraße 202) aus.

Das Titelblatt zeigt eine Landschaft der Provence, wohin der achttägige Vereinsausflug in diesem Jahr führt, der allerdings bereits ausgebucht ist. Nicht so gut angekommen sind dagegen die speziellen Angebote für Familien, die deshalb nicht mehr im Programm zu finden sind. Zwei Jahre lang habe man versucht, eine Familiengruppe aufzubauen, was im ersten Jahr auch ganz gut angelaufen sei, so Siegfried Bomke. Im Jahr darauf kamen aber kaum noch interessierte junge Familien zu den Wanderungen und Unternehmungen. Bomke vermutet, dass die Familien, die sich im ersten Jahr kennen lernten, nun eher privat gemeinsame Unternehmungen planen.

Stattdessen hat der Schwarzwaldverein mehr Touren im Angebot, die eher sportlich orientierte Wanderer ansprechen, die man als "Kleingruppe" bezeichnet. "Vielleicht finden wir noch eine passendere Bezeichnung" , meint Bomke. Jedenfalls will man mit diesen anspruchsvollen Touren dem Image entgegen wirken, dass die Ortsgruppe des Schwarzwaldvereines ihr Angebot auf schon etwas ältere Semester zugeschnitten hat. Auch die monatlichen Wandertreffs im Hotel Leopoldshöhe werden in diesem Jahr durch ein Begleitprogramm aufgewertet. So wird man unter anderem in deren Rahmen das Thema "Wandern und GPS" aufgreifen und vorstellen, welch neue Möglichkeiten moderne Navigationssysteme auch Wanderern eröffnen können.

Ansonsten setzt der Verein auf das bewährte Angebot. Intensiv wird man nicht nur den Schwarzwald, sondern auch das Elsass sowie die Schweiz erkunden, in zwei Fällen sogar mit dem Fahrrad. Ein Highlight im Programm ist am 10. August eine große Wanderung von Augst zum Freizeithaus Füllingsdorf (Schweiz), die der Schwarzwaldverein Weil am Rhein gemeinsam mit der Gemeinschaft "Wanderwege beider Basel" und dem "Club Vosgien de Ferrette" (Frankreich) anbietet. Somit steht diese Tour ganz im Zeichen grenzübergreifender Begegnungen.

In seinem Begleitbrief weist Siegfried Bomke besonders auf die "Arbeitsgemeinschaft Wanderheim Belchenblick" hin, in der der Verein Mitglied ist. Denn diese Arbeitsgemeinschaft sucht noch Freiwillige, die an Wochenende einmal einen Hüttendienst übernehmen wollen.

Wann immer es möglich ist, versucht der Schwarzwaldverein inzwischen, die Hin- und Rückfahrt zu den Startorten seiner Wanderungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu organisieren. Die nächste Unternehmung des Schwarzwaldvereines ist übrigens bereits am Dreikönigstag, 6. Januar, geplant. Dann lädt der Verein zu einer Wanderung vom Altweiler Lindenplatz zur Ötlinger Daur-Hütte ein. Treffpunkt in Altweil ist um 12.15 Uhr.


 


Foto H. Frei Natürlich kann der Dreiland-Wanderweg das malerische Ötlingen mit dem Blauen im Hintergrund nicht links liegen lassen

R U N D W E G   D U R C H S   D R E I L A N D 

Badische Zeitung vom Freitag, 21. Dezember 2007
Eine Tour von "Schweiz mobil" führt auch durch Weil / Siegfried Bomke übernimmt Beschilderung


Von unserem Mitarbeiter Herbert Frey
WEIL AM RHEIN. Die Initiative "Schweiz mobil" hat überall im Nachbarland Routen für Wanderer, Velofahrer, Mountain-Biker, Skater und Paddler ausgewiesen. Wenn das Wegesystem im April nächsten Jahres in Betrieb genommen wird, dann soll es auch eine grenzüberschreitende Route enthalten. Diese führt unter anderem auch durch Weil am Rhein und wird derzeit vom Vorsitzenden des Schwarzwaldvereines, Siegfried Bomke, ausgeschildert.

Dieser Dreiland-Wanderweg führt von der Basler Schifflände über Riehen auf den bestehenden Westweg. Von dort geht es auf das Markgräfler Wiiwegli und über den Tüllinger nach Ötlingen. Binzen und Egringen sind weitere Stationen, bevor der Etappen- und Umkehrort Efringen-Kirchen erreicht wird, wo auf Übernachtungsmöglichkeiten im Gasthof "Salzfass" hingewiesen wird. Über den Rheinaueweg geht es von dort zur Weiler Friedensbrücke, von dort nach Friedlingen und dann über den Zoll zurück nach Basel. Später, wenn auf französischer Seite der Rheinuferweg durchgängig bis Basel fertig gestellt ist, wird auch die Dreiländerbrücke zwischen Weil und Hüningen mit einbezogen.

Siegfried Bomke, der auch das regionale Wanderwegenetz mit seinen informativen Hinweisschildern wesentlich mit ausgearbeitet hat, übernimmt die Ausschilderung gerne, wenngleich er es nicht für glücklich hält, dass die Wegweiser lediglich mit gelben Pfeilen sowie einer Nummer bedruckt sind. "Man erfährt nichts über den Standort oder wie weit es bis zum nächsten Etappenort ist" , kritisiert Bomke. Wolle man informiert wandern, müsse man sich also zuvor den entsprechenden Führer oder zumindest ein Infoblatt besorgen. Nachdem auf deutscher Seite das Nummernsystem abgeschafft worden ist, um den Wanderern auf einen Blick direkt auf den Schildern handfeste Informationen an die Hand zu geben, ist der nur nummerierte Dreilandweg in der Tat nicht die optimale Lösung. Dennoch hält ihn Siegfried Bomke für ein Highlight unter den regionalen Wanderrouten. Der Dreiland-Wanderweg ist 30 Kilometer lang. 48 beidseitig und 14 einseitig bedruckte Schilder weisen dabei den Weg. Die Wegweiser auf Weiler, Ötlinger und Binzener Gemarkung hat Siegfried Bomke bereits angebracht, die übrigen sollen bis Jahresende montiert sein. Dann will die Schweiz ihr neues Routennetz für den so genannten Langsamverkehr — und damit auch den Dreiland-Wanderweg — weltweit bewerben.

Übrigens: Ursprünglich war eine "große Lösung" vorgesehen, also eine Route über das Märkter Stauwehr ins Elsass. Dabei aber, bedauert Bomke, hätte die französische Seite nicht mitgemacht.


 


Das Logo des Dreiland Wanderwegs.................. In Deutschland und Frankreich mit der jeweiligen Landesflagge versehen und in Basel mit dem Baslerstab.

N E U E   N U M M E R ,   A L T E   R O U T E   U N D   D O C H   E I N   H I G H L I G H T 

Die Oberbadische vom Freitag 21. Dezember 2007
Dreilandwanderweg führt auch durch Weil / Von Basel für Schweizmobil gemeldet

Weil am Rhein (jas). Nummer 67: Neue Schilder für einen bestehenden Weg im Dreiländereck. Den Dreiland Wanderweg, der im Rahmen des Touristik-Projekts Schweizmobil im April 2008 eingeweiht wird, hat der Kanton Basel-Stadt als Highlight für das Programm angemeldet. Der Weg führt auch durch Weil am Rhein.
Eine Auswahl besonders attraktiver Routen und Routen-Highlights für Wanderer, Velowanderer, Mountainbiker, Skater und Paddler stellt die Schweiz im Rahmen des Projekts Schweizmobil derzeit zusammen und vernetzt sie an Etappenorten mit dem öffentlichen Nahverkehr, der Gastronomie und anderen touristisch wichtigen Angeboten. Unter den mehr als 100 ein- und mehrtägigen Routen-Highlights für Wanderer ist auch der Dreilandwanderweg, den der Kanton Basel-Stadt für das Projekt angemeldet hat, das im April 2008 offiziell startet.
Die Nummer 67 trägt der Weg, der den Wanderer allerdings über bestehende Pfade führt - 30 Kilometer lang auf deutscher Seite. Wirklich neu ist nur die Beschilderung: Gelbe Pfeile mit grünen Aufklebern, darauf die Wegnummer samt deutscher beziehungsweise Schweizer Flagge. Insgesamt 62 Richtungpfeile sind es an bestehenden Schildermasten.
Mit gemischten Gefühlen begleitet deshalb Siegfried Bomke, der Vorsitzende des Schwarzwaldvereins Weil am Rhein, das Projekt, an das er sich gleichwohl tatkräftig beteiligt hat. Denn der Schwarzwaldverein hat unter Einsatz von viel ehrenamtlicher Arbeit und finanziellen Mitteln erst kürzlich für einheitliche und eindeutige Beschilderung von Wanderwegen gesorgt.
Jetzt kommen wieder neue Schilder und neue Nummern, das passt so gar nicht zu unserer Intension, Klarheit zu schaffen, sagt Bomke und befürchtet, dass die neuen Schilder, die er selbst gestern in Efringen-Kirchen aufzuhängen half, eher für Verwirrung sorgen werden.
Der Idee eines Dreilandwanderwegs allerdings steht Bomke ebenso positiv gegenüber, wie jedweder Förderung nachbarschaftlicher Beziehungen. Darauf hatte auch Landrat Schneider abgehoben, der das Angebot aus Basel mit offenen Armen begrüßte.
Noch allerdings ist der Dreilandweg ein Zweilandprojekt, denn Frankreich hat eine Teilnahme vorerst abgelehnt. So führt der Weg Nummer 67 vom Riehener Schwimmbad auf den Tüllinger, über den Westweg und das Markgräfler Wiiwegeli nach Ötlingen und über Binzen und Fischingen nach Efringen-Kirchen. Von dort geht es über den Rheinauenweg am Isteiner Klotz vorbei in Richtung Märkter Stauwehr, bevor es über Krebsbachtal, Friedensbrücke, Hauptstraße und Colmarer Straße wieder nach Basel geht.


 


O P T I M A L E   O R I E N T I E R U N G S H I L F E 

51 neue Wegweiserschilder auf Binzens Wanderwegen
Die Oberbadische vom 18. Oktober 2007


BZ: Schwarzwaldvereins-Vorsitzender Siegfried Bomke (rechts) und Wegewart Rudolf Sütterlin am neu markierten Wegweiserstandort beim Binzener Hinkelsteinplatz. Allein hier zeigen vier Wegweiserblätter die unterschiedlichen Wanderrichtungen an

5 1   W E G W E I S E R   U M S   D O R F " 

"Immer der gelben Raute nach" gilt generell — aber man darf auch aufs "Wiiwegli" abbiegen
Badische Zeitung von Donnerstag, 18 Oktober 2007
Binzen (BZ). "Immer der gelben Raute nach" ist neuerdings die Devise auf Binzens Wanderwegen, die vom Ortsverband Weil am Rhein des Schwarzwaldvereins mit tatkräftiger Unterstützung des örtlichen Werkhofs dieser Tage neu ausgeschildert wurden. Auf einigen Wegweiserblättern findet sich neben der gelben auch die rote Raute mit der integrierten gelben Traube, die die Binzener Teilstrecke des "Markgräfler Wiiwegli" kennzeichnet.


Das neu markierte Streckennetz führt etwa 20 Kilometer kreuz und quer durch die Ortsgemarkung, wobei besonders viele Kreuzungspunkte in dem mit Wirtschaftswegen dicht erschlossenen Rebberg anzutreffen sind. In mehreren Vorberatungen mit Bürgermeister Ulrich May, Rektor Hanspeter Vollmer und Werkhofleiter Werner Sturm haben Schwarzwaldvereins-Vorsitzender Siegfried Bomke und Wegewart Rudolf Sütterlin schon im Frühsommer 2006 den Markierungsplan entwickelt und dabei 15 Standorte für die Wegweiser ausgesucht.

Drei davon sind im Dorf selbst, nämlich beim Rathaus, am Schwanenbrunnen und am Ortsausgang Richtung Rebberg. Alle übrigen verteilen sich auf die weitläufige Feld- und Rebgemarkung. Es dauerte allerdings bis zum Spätsommer dieses Jahres, bis vom Hauptverein die neuen Schilder geliefert wurden und die Werkhofcrew die hohen Metallpfosten setzen und die insgesamt 51 Wegweiserblätter daran montieren konnte. Die Zwischenmarkierungen mit den gelben Rauten übernahmen Bomke und Sütterlin selbst.

Für die Wanderer auf Binzener Gemarkung wird damit eine optimale Orientierungshilfe gegeben sein, ist der Vorsitzende überzeugt. Damit ist nach Efringen-Kirchen, Eimeldingen und Weil am Rhein wieder ein wichtiges Teilstück des Betreuungsdistrikts der Weiler Ortsgruppe mit den neuen Schildern versehen. Lediglich auf Gemarkung Fischingen fehlen die Wegweiser mit den gelben Rauten und den rot-gelben Traubenlogos noch.

Zum Nulltarif ist trotz ehrenamtlichen Einsatzes der Schwarzwaldvereins-Aktiven eine solche Neumarkierung allerdings nicht zu bekommen. Die Binzener Wegweiser-Aktion kostete alles in allem 2800 Euro, die mit 20 Prozent Zuschuss vom Land gefördert wurde.




 


Beim Enthüllen der Wandertafel auf dem Rathausplatz in Efringen-Kirchen (von links) Hauptamtsleiter Walter Silbereisen, Bürgermeister Wolfgang Fürstenberger, Eberhard Lohrmann und Dr. Edgar Tätzler

E I N L A D U N G   Z U M   E N T D E C K E N 

Die neue Wandertafel am Rathausplatz ist übergeben - die Kleinarbeit dafür dauerte sechs Jahre

Badische Zeitung vom Donnerstag, 13. September 2007
Von unserer Mitarbeiterin Jutta Schütz
EFRINGEN-KIRCHEN. Am Rathausplatz ist sie nun für Wanderer — und nicht nur für sie — zu studieren: eine große Tafel für Efringen-Kirchen und seine Teilorte. Bürgermeister Fürstenberger, Hauptamtsleiter Silbereisen, Eberhard Löhrmann, Edgar Tätzler und Siegfried Bomke, letztere für die Agenda 21 und den Schwarzwaldverein, zogen am Montag das verhüllende Tuch von der Tafel.

Zu sehen ist auf der Tafel nicht nur das Wegenetz vor Ort. Zweisprachig, deutsch und französisch, sind öffentlicher Verkehr, Gastronomie, Übernachtung, Weingüter, Selbstvermarkter, Aussichtspunkte, Naturdenkmäler, Sehenswürdigkeiten und Parkplätze gekennzeichnet.

In jahrelanger Kleinarbeit haben vorrangig die Agenda 21, die Gemeinde und der Schwarzwaldverein das Projekt vorangetrieben, wie Wolfgang Fürstenberger betonte. Ein Auftritt im Internet zum Thema Wandern ist in Arbeit. Die durch den Schwarzwaldverein zu erstellende Wanderkarte, die die Lücke zwischen dem nördlichen und südlichen Markgräflerland füllt, soll 2008 fertig sein. Die Gemeinde ist für das Projekt verantwortlich und wird sich in Zukunft auch um die Betreuung der Infrastruktur kümmern.

"Die Menschen von nah und fern sind nun aufgefordert, das schöne Efringen-Kirchen und seine Umgebung kennenzulernen" , meinte Eberhard Lohrmann auch für die "Kollegen" Heinz Kaufmann und Günter Schöning, die beim Übergabetermin nicht dabei sein konnten.

Die Übersichtskarte ist auch Auftakt für den Dreiländerwanderweg, der in Basel starten wird. Wie schwierig es nur schon nur bei fünf bis sechs Leuten ist, unterschiedliche Ansichten unter einen Hut zu bekommen, habe man bei der Projektarbeit gemerkt, betonte Edgar Tätzler, der hervorhob, dass "alle Organisatoren sechs Jahre lang durchgehalten haben" . Im Rathaus gibt es die Karte übrigens noch verkleinert auf einem Faltblatt, herausgegeben von der Gemeinde.

Eine große Hoffnung der Projektinitiatoren liegt nun noch darin, dass die Schautafel nicht beschmiert oder zerstört, sondern von allen geachtet wird. "Eine Garantie dafür gibt es leider nicht" , bedauerte der Bürgermeister


 


I N F O R M A T I O N E N   F Ü R   W A N D E R E R 

Die Oberbadische vom Freitag, den 17.08.2007
Tafel für die Wegebeschilderung fertig
Efringen-Kirchen   Nach einer langen und aufwändigen Vorbereitungsphase durch die Agenda-21-Gruppe Umwelt Gruppe 2 - Freizeit und Erholung im attraktiven Efringen-Kirchen konnten nun die zum Wanderwegenetz gehörenden Informationstafeln hergestellt werden.
Diese Tafeln, die in Zusammenarbeit mit dem Schwarzwaldverein Weil am Rhein erarbeitet wurden, werden in allen Ortschaften an markanten Punkten aufgestellt.
Auf den Tafeln sind (nach dem für den ganzen Schwarzwaldbereich einheitlichen System) die Wanderwege des gesamten Wandergebietes, individuell in den Ortschaften mit verschiedenen Wandervorschlägen, allgemeinen Informationen und den Anschlüssen an weiterführende Wanderwege dargestellt.
Nach der ersten Tafel auf dem Rathausplatz in Efringen-Kirchen werden nach und nach in allen Ortschaften die weiteren Tafeln durch den Werkhof der Gemeinde angebracht. Die Übergabe der ersten Informationstafel findet am Montag, 10. September, 15 Uhr, auf dem Rathausplatz Efringen-Kirchen statt. Dazu ist jedermann von der Agenda-21-Gruppe und von der Gemeinde Efringen-Kirchen eingeladen.


 


G R E N Z E N L O S   W A N D E R N 

Wege sind nun komplett ausgeschildert
D
ie Oberbadische vom Mittwoch 27. Juni 2007
Weil am Rhein. Die gewünschten Wegweiser im Gebiet der Langen Erlen sind montiert, ließ der Präsident des Vereins Wanderwege beider Basel, Werner Madörin, den Vorsitzenden des Schwarzwaldvereins, Siegfried Bomke, wissen. Damit steht nun fest: Wandern, das ist jetzt auch ausgeschildert über die Landesgrenzen hinweg möglich.
Die angekündigte Wanderwegvernetzung vom Schweizer Wanderwegenetz mit dem in Weil am Rhein ist nun an drei Stellen vollzogen.
Über das Zollamt Weil am Rhein-Ost ist nun eine durchgehende Verbindung zu Schweizer Wanderzielen sowie nach Lörrach geschaffen. Andererseits sind vom Schweizer Standort Schlipf (beim Riehener Schwimmbad) zurück über das Zollamt Weil am Rhein-Ost auch Wanderziele auf deutschen Gebiet aufgeführt.
Ebenso wurde von den zwei Wegweiserstandorten an der Wiese im Raum Lange Erlen vom Standort Weihersteg Richtung Sohleck und vom Standort Eiserner Steg Richtung Mattfeld Wegweiserblätter mit deutschen Wanderzielen angebracht.
Auf deutscher Seite hatten die Verbindungen zur Schweiz und das Anzeigen auf den Wegweiserblättern schon beim Erstellen des Wanderwegnetzes Berücksichtigung gefunden.


 


S. Bomke Foto: Lauber

W A N D E R N   O H N E   G R E N Z E N 

Badische Zeitung und die Oberbadische vom Dienstag, 6. März 2007
Gleich an fünf Stellen werden Wanderwege zwischen Weil am Rhein und der Schweiz miteinander verknüpft. Die Genehmigung liegt vor, jetzt kann mit der Produktion der neuen Schilder begonnen werden.
WEIL AM RHEIN (BZ). Das im vergangenen Jahr neu ausgewiesene und beschilderte Wanderwegenetz auf Weiler Gemarkung nach dem System des Schwarzwaldvereins, das in Baden-Württemberg zwischenzeitlich rund 260 Gemeinden durchgehend verknüpft, erhält grenzüberschreitende Anschlüsse mit der Schweiz.
Nachdem auf deutscher Seite die Verbindungen zur Schweiz schon beim Erstellen Berücksichtigung gefunden haben, sind nun von Schweizer Seite die Vorbereitungen so weit gediehen, dass voraussichtlich nächsten Monat die Wegweiserschilder, die zu deutschen Zielen verweisen, aufgestellt werden können. Das bestehende Wanderwegenetz in der Schweiz, das in Grenznähe entlang der Wiese führt, hatte noch keine Verbindungen nach Deutschland vorgesehen. Die neue Beschilderung von der Schweiz aus wurde vom Vorsitzenden des Schwarzwaldvereins Weil am Rhein, Siegfried Bomke, und dem Präsidenten des Vereins Wanderwege beider Basel, Werner Madörin, geplant. Verknüpft werden die Wanderwege an fünf Stellen.
Nachdem nun die offizielle Genehmigung von Schweizer Seite zur Durchführung vorliegt, kann nach der Produktion der neuen Wegweiserblätter, mit deren Montage und der Anbringung der notwendigen gelben Rauten und Pfeile begonnen werden. Der Verein Wanderwege beider Basel wird die Anschlüsse vom Zollamt Weil am Rhein-Ost zum Schweizer Standort Schlipf, vom Sohleck zum Standort Weihersteg und vom Mattfeld zum Standort Eiserner Steg vornehmen.
Die Ausschilderungen vom Zollamt Weil am Rhein-Otterbach und vom Zollamt Weil am Rhein-Friedlingen aus wird von der Stadtverwaltung Basel selbst ausgeführt.


 


F A M I L I E N W A N D E R U N G E N   K O M M E N   G U T   A N 

Der Weiler Schwarzwaldverein geht neue Wege / Ehrungen
Die Oberbadische vom Dienstag 6. Februar


..Foto Hermann Künzig.. 40 Jahre mit dabei (von links): Bernd Lömker, Arthur Weber und Adolf Küchlin sowie Vorsitzender Siegfried Bomke und Rechnerin Margrit Bomke

S C H W A R Z W A L D V E R E I N   W A R   V I E L   A U F   A C H S E 

Infotour über den Katzenberg am beliebtesten / Familienwanderungen kamen an / Verjüngung als wichtiges Ziel / Hans Schmidt seit 75 Jahren dem Verein treu
Badische Zeitung vom Dienstag, 6. Februar 2007
WEIL AM RHEIN (BZ). Als richtig erwies sich die Entscheidung des Schwarzwaldvereines, die diesjährige Hauptversammlung bereits nachmittags beginnen zu lassen. So konnte Vorsitzender Siegfried Bomke am Samstag im Alten Rathaus die stattliche Zahl von 86 Gästen begrüßen.
Vorsitzender Siegfried Bomke begann seinen Bericht mit der jüngsten Veranstaltung, an der er vor wenigen Tagen teilnahm: Dabei ging es in Basel um das Projekt "Schweiz Mobil" , in das auch Routen auf deutscher Seite integriert werden sollen. Diese Verknüpfung der Wanderwege-Netze über die Grenzen hinweg ist eines der Anliegen des Vereines, der 2006 ein umfangreiches Wanderwegenetz ausgewiesen hat (siehe separaten Artikel).
Aber auch darüber hinaus war der Verein sehr aktiv: 52 Wanderveranstaltungen sind organisiert worden, wie Bomke, der auch Wanderwart des Vereines ist, ausführte. Diese führten nicht nur durch die nähere Umgebung, sondern hatten auch weiter entferntere Gegenden, wie etwa die sächsisch-böhmische Schweiz, zum Ziel. Neu hinzu gekommen sind spezielle Touren für Familien, die sehr gut angenommen worden sind. Einige neue Mitglieder hat man dadurch gewonnen. Organisiert hat diese Touren Ursula Sütterlin, die hofft, dass sich nun eine Familien-Gruppe bildet. Auch die Werktagswanderungen, für die Iris Beierer verantwortlich zeichnet, kamen wieder an. Den meisten Zulauf hatte eine informative Wanderung über den Katzenberg, durch den sich bekanntlich riesige Tunnelbohrmaschinen fressen. 75 Teilnehmer ließen sich dies nicht entgehen — darunter auch Gäste aus Basel und dem Elsass. Durchschnittlich verzeichnete jede Sonntagswanderung 34 Teilnehmer (ein Jahr davor 33), während jede Werktagswanderung statistisch gesehen 25,5 Personen wahrnahmen.
Langfristig, so Bomke, müsse ein Stamm jüngerer Mitglieder aufgebaut werden. Mit 400 Vereinsangehörigen stehe man zwar gut da, von diesen seien aber 73,3 Prozent älter als 60 Jahre.
Bei den Wahlen schied der Ehrenvorsitzende Horst Stöckert als zweiter Vorsitzender endgültig aus dem Vorstand aus. Für ihn rückte Norbert Moritz nach. Neuer Naturschutzwart für Willi Bizer wurde Wolfgang Buttler.
Das Treuezeichen in Silber für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Heinrich Huber, Verena Huber, Michael Huber, Erich Ludin, Renate Ludin, Alice Puls, Martina Halbhuber, Ralf Schemenauer, Rolf Schemenauer, Ingrid Schemenauer und Ernst-Werner Arndt. Seit 40 Jahren mit dabei sind Arthur Weber, Bernd Lömker, Adolf Küchlin. Als erster und bisher einziger Wanderer der Ortsgruppe erhielt Hans Schmidt das goldene Wanderehrenzeichen. Er hält dem Verein seit nunmehr 75 Jahren die Treue. Für besondere Verdienste wurden Franz Bohr und Rosmarie Stöckert geehrt.


 


W A N D E R W E G E N E T Z :   Z E I T   U N D   V I E L   G E L D   I N V E S T I E R T 


Kaum aufgestellt, schon wieder herausgerissen:....... Die Schilder des Schwarzwaldvereins blieben davon nicht verschont.

W E G E N E T Z   S O L L   A U C H   Ü B E R   D I E   G R E N Z E N   F Ü H R E N 

Schwarzwaldverein sehr aktiv
Die Oberbadische und die Badische Zeitung vom Dienstag 6. Februar
Weil am Rhein. Das aufwendigste Projekt des Schwarzwaldvereines war die Ausweisung eines durchdachten Wanderwegenetzes auf Weiler Gemarkung. Sehr bedauerlich: Einige Schilder wurden bereits beschädigt.
Vorsitzender Siegfried Bomke bedankte sich bei der Hauptversammlung (siehe nebenstehenden Bericht) bei allen Beteiligten für ihre aufwändige Arbeit.
Neben dem Vorsitzenden selbst, der 350 Stunden und 1 500 gefahrene Kilometer in dieses Projekt investierte, brachten sich vor allem Märkts Ortsvorsteher Heinz Merstetter sowie Heinrich Flößer ein, aber auch Franz Bohr, Rudolf Sütterlin, Friedhelm Schauer, Friedrich Arndt und Norbert Moritz leisteten wichtige Beiträge.
Als kompetenter Kontaktmann der Stadt, die 10 000 Euro beisteuerte, fungierte Peter Sepp. Jetzt soll das Wegenetz noch mit entsprechenden Routen in der Schweiz und dem Elsass verknüpft werden.


 


I N   D E R   O B H U T   E R F A H R E N E R   W A N D E R F Ü H R E R 

Buntes Jahresprogramm des Weiler Schwarzwaldvereins /Auftakt am Sonntag
Die Oberbadische von Donnerstag,04. Januar 2007
Weil am Rhein. "Auf ins neue Wanderjahr" heißt es beim Weiler Schwarzwaldverein schon am kommenden Sonntag, 7. Januar. Mit einer gemütlichen Nachmittagswanderung vom Alt-Weiler Lindenplatz zur Daur-Hütte unter Leitung von Antonia Duttenhöfer beginnt ein Wanderjahr, das wieder mit vielen schönen Unternehmungen aufwartet, die von erfahrenen Wanderführern vorbereitet und geleitet werden. Der Weiler Schwarzwaldvereinkann hier auf einen Fundus von rund 40 engagierten und kompetenten Männern und Frauen zurückgreifen.
Das Jahresangebot reicht vom geselligen Wandererstammtisch bis zur zünftigen Tageswanderung oder sogar einer ganzen Ferienwoche im Spessart im Mai, von der Blütenwanderung bis zur Metzgete.
Etliche Wanderungen führen die Teilnehmer auch in die nahe gelegene Schweiz sowohl auf Schusters Rappen als auch auf dem Velo. Dabei führt der Weg nicht nur in den Jura sondern am 18. August auch in die Zentralschweiz, wo ein Höhenpanoramaweg bie Melchsee-Frutt begangen wird.
Familien mit Kindern kommen zum Zug, wenn am Ostermontag zum Osterhasensuchen in die Gutenau bei Efringen-Kirche eingeladen wird. Auch das Abenteuer "Wichelpfad im Auerhahnwald" am Feldberg isrt für Familien mit kleinen Kindern bestens geeignet.Ebenfalls fanilienfreundlich und sogar kinderwagentauglich ist das Angebot einer Entdeckungstour auf dem Walderlebnispfad in Kandern am 26. August.
Der Weiler Schwarzwaldverein pflegt auch gerne Kontakte zu befreundeten Nachbarvereinen. So trifft man sich am 21. September nach einer kleinen Wanderung am Tüllinger zum abendhock mit den Freunden der Ortsgruppen Lörrach, Grenzach und Basel. Am 3. November wird gemeinsam mit dem Partnerverein Vogesenclub Pfirt gewandert, auch hier schließt sich eine Einkehr an. Das 125-jährige Bestehen des Vogesclubs Pfirt feiern die Weiler natürlich gerne mit am 5. August mit einer Wanderung von Alt-Pfirt zum Rossbergturm, wo ein Waldfest gefeiert wird.
Alle Informationen zu den Terminen und Anmeldemöglichkeiten gibt es im übersichtlich gestalteten handlichen Programmbüchlein oder im Internet unter www.schwarzwaldverein-weil-amrhein.de


 


J E D E   W O C H E   E I N E   W A N D E R U N G 

WEIL AM RHEIN (BZ). Als richtig erwies sich die Entscheidung des Schwarzwaldvereines, die diesjährige Hauptversammlung bereits nachmittags beginnen zu lassen. So konnte Vorsitzender Siegfried Bomke am Samstag im Alten Rathaus die stattliche Zahl von 86 Gästen begrüßen.

Vorsitzender Siegfried Bomke begann seinen Bericht mit der jüngsten Veranstaltung, an der er vor wenigen Tagen teilnahm: Dabei ging es in Basel um das Projekt "Schweiz Mobil" , in das auch Routen auf deutscher Seite integriert werden sollen. Diese Verknüpfung der Wanderwege-Netze über die Grenzen hinweg ist eines der Anliegen des Vereines, der 2006 ein umfangreiches Wanderwegenetz ausgewiesen hat (siehe separaten Artikel).

Aber auch darüber hinaus war der Verein sehr aktiv: 52 Wanderveranstaltungen sind organisiert worden, wie Bomke, der auch Wanderwart des Vereines ist, ausführte. Diese führten nicht nur durch die nähere Umgebung, sondern hatten auch weiter entferntere Gegenden, wie etwa die sächsisch-böhmische Schweiz, zum Ziel. Neu hinzu gekommen sind spezielle Touren für Familien, die sehr gut angenommen worden sind. Einige neue Mitglieder hat man dadurch gewonnen. Organisiert hat diese Touren Ursula Sütterlin, die hofft, dass sich nun eine Familien-Gruppe bildet. Auch die Werktagswanderungen, für die Iris Beierer verantwortlich zeichnet, kamen wieder an. Den meisten Zulauf hatte eine informative Wanderung über den Katzenberg, durch den sich bekanntlich riesige Tunnelbohrmaschinen fressen. 75 Teilnehmer ließen sich dies nicht entgehen — darunter auch Gäste aus Basel und dem Elsass. Durchschnittlich verzeichnete jede Sonntagswanderung 34 Teilnehmer (ein Jahr davor 33), während jede Werktagswanderung statistisch gesehen 25,5 Personen wahrnahmen.

Langfristig, so Bomke, müsse ein Stamm jüngerer Mitglieder aufgebaut werden. Mit 400 Vereinsangehörigen stehe man zwar gut da, von diesen seien aber 73,3 Prozent älter als 60 Jahre.

Bei den Wahlen schied der Ehrenvorsitzende Horst Stöckert als zweiter Vorsitzender endgültig aus dem Vorstand aus. Für ihn rückte Norbert Moritz nach. Neuer Naturschutzwart für Willi Bizer wurde Wolfgang Buttler.

Das Treuezeichen in Silber für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Heinrich Huber, Verena Huber, Michael Huber, Erich Ludin, Renate Ludin, Alice Puls, Martina Halbhuber, Ralf Schemenauer, Rolf Schemenauer, Ingrid Schemenauer und Ernst-Werner Arndt. Seit 40 Jahren mit dabei sind Arthur Weber, Bernd Lömker, Adolf Küchlin. Als erster und bisher einziger Wanderer der Ortsgruppe erhielt Hans Schmidt das goldene Wanderehrenzeichen. Er hält dem Verein seit nunmehr 75 Jahren die Treue. Für besondere Verdienste wurden Franz Bohr und Rosmarie Stöckert geehrt.


 

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